Ein unvergesslicher Sommer

An diesen Festivalsommer werden wir uns definitiv noch lange erinnern. Und manche der Begegnungen, Momente, Veranstaltungen oder Erlebnisse werden wir wohl nie vergessen. Doch welche sind das? Ich habe mich mal im KA300-Team umgehört, was sie einmal ihren Enkeln erzählen werden:
“Damals, beim 300. Stadtgeburtstag, als…”

Marion

… als beim Stadtteil-Duell Durlach vs. Grötzingen wirklich kein einziger Zuschauer mehr reingepasst hätte – und das an einem Montagabend!

… als die Mitteilung kam, dass die Laborbühnengruppe von der Europäischen Schule mit ihrer Performance „Je suis Juller“ vom DFB zur Verleihung des Julius-Hirsch-Preises nach Leipzig eingeladen wurde

… die gesamte stimmungsvolle und gut gelaunte Abschlussveranstaltung im Schlossgarten vom Aufbau bis zum Abbau: Ein Hoch auf Kollegen, Künstler und Gewerke. Ich trage diese Stimmung immer noch in mir

Dominique

…  als ich mit dem Gator die Instrumente der Gymnaestrada-Bigband durch die Gegend gefahren habe und mir die ganze Band hinterher gelaufen ist – wie beim Rattenfänger von Hameln

… als ich beim Eröffnungskonzert „KA300 – Sternstunden“ das Startsignal für die vier Pianisten an zwei Konzertflügeln gegeben habe, als die zwei Skytracker am Schloss erleuchteten. Damit begann die Inszenierung der 32 Himmelsstrahler über der Stadt und der Festivalsommer endlich los ging.

… als ich beim Zirkeltraining nachmittags einmal über die ganze Veranstaltung gelaufen bin, mich bei allen teilnehmenden Vereinen bedankt habe und einen Moment Zeit hatte die „Früchte meiner Arbeit“ zu genießen. Da wurde mir so richtig bewusst, dass wir alle in diesem wunderbaren Team jetzt – teilweise sei 4 Jahren – für diese Momente gearbeitet haben. Ein großartiges Gefühl!

 Hendrikje

… als ich am Vortag vom AUSKLANG zum Pavillon lief, auf dem Weg zum Crew-Catering, und überrascht wurde von der Probe der Hörner / Maschinenklänge von Christof Schläger am Schlossturm, bekam ich Gänsehaut. Aus Vorfreude auf den großen Abschluss und plötzlicher Trauer wegen des Abschieds von KA300 und von unserem wunderbaren Team war ich tief berührt und mir liefen vollkommen unerwartet die Tränen. Die Bilder des großartigen Festivalsommers zogen in Gedanken vorbei und ich war unglaublich stolz, was wir alles erreicht haben. Was Musik alles so bewirken kann…; )

Mir hat es sehr gefallen, dass ich bei KA300 neben meiner Haupttätigkeit als Projektmangerin Sponsoring auch in andere Rollen geschlüpft bin. Ich war: Programm- und Eventmanagerin, Konzepterin, Fotografin, Botschafterin, Diplomatin, Abendspielleiterin, Maskenbildnerin für Kinder, Technikerin, Garderobiere, Dolmetscherin, Buchhalterin, Betreuerin, Kassiererin, Verkäuferin, Kraftfahrerin… und einiges mehr… Ich liebe vielseitige Jobs!

 Svenja

… als ich beim Pavillondienst mitlaufen durfte und schon nach 3 Minuten alles ausverkauft war und ich dann gar nichts mehr zu tun hatte

… als ich mit dem Team eine exklusive Karlopolis-Führung mitmachen durfte und ein superleckeres, selbstgebackenes, süßes Gebäckstück für 2 Karlos (2€) gekauft habe.

… als ich beim Ausklang ganz alleine die Künstlergarderobe betreuen durfte und zum allerersten Mal in meinem Leben ein Funkgerät benutzen durfte/musste und mich total wichtig gefühlt habe B)

  Cathrin

… als ich auf der Bühne vor versammelter Volunteer-Mannschaft geheult hab, weil die Volunteers mich mit den netten Worten und dem Geschenk so überrascht haben

… wie wir uns jedes Mal beim Anblick eines Eichhörnchens gefreut haben – vor allem wenn es aus dem „Pool“ (*) getrunken hat! So süß! (* Pool=Mini-Planschbecken im Produktionsareal)

… als mir die Puppini Sisters quasi den Gator abgequatscht haben und sie mich damit durch den Schlossgarten gefahren haben (anstatt andersrum).

Martina

… als ich Kassendienst hatte und die Generalprobe für den Ausklang lief und ich plötzlich sah, wie der Pavillon brannte

… mein ca. 10-sekündiger Einsatz als Signalgeberin und Ventilaufdreherin fürs Schläger-Horn auf dem Wasserturm mit der aufgeregtesten Volunteerin ever und einer zweitägigen Vorbereitungsphase

… als ca. 40.000 Menschen im Schlossgarten bei der Ausklang-Feuershow am Ende gleichzeitig „Woah“ riefen

… dass ich bis 1:30 Uhr durchgehalten hab, um Frank Wiedemann zu sehen

… das Logo in Berlin (Anm. d. Red.: vor der Landesvertretung von Baden-Württemberg in Berlin stand während des Sommers ein riesiges KA300 Logo)

… eine erste Aktion am 17. Juni 2014 – der Logowechsel im Schlossgarten, bei der die notwendigen Platten 10 Minuten vor Beginn der Aktion aus Polen angeliefert wurden.

 Oli

… als im Rahmen der Daxlandiade das größte Papierboot der Welt im letzten Faltschritt auseinander gezogen wurde und klar wurde, dass der Guinness-Weltrekordversuch geglückt war!

… als bei der letzten Pavillon-Veranstaltung beim Volunteers-Fest am Sonntag, 27.09., Volunteers-Mama Cathrin Batzner gedankt wurde und sie tränengerührt ihr Geschenk, eine Londonreise, entgegen nehmen durfte.

… als ich eine Woche nach Ende des Festivalsommers das letzte Mal den Pressecontainer auf dem Schlossgarten-Areal verlassen und nochmals einen Blick auf den Pavillon geworfen habe und unweigerlich denken musste: das war`s schon wieder! Wie schnell die 100 Tage vergangen sind! Und bald ist der schöne Pavillon ein für alle Mal verschwunden aus Karlsruhe! Das war ein wehmütiger Moment!

Judith

Talisco… der Auftritt von Talisco! Ich hatte mich im Vorfeld lange mit Christine gezankt, wer jetzt die Künstlerbetreuung bei Talisco machen darf. Irgendwann habe ich dann aber beschlossen, lieber zu 100% bei dem Konzert dabei sein zu wollen, als den Künstlern ihre verschwitzten Handtücher hinterherzutragen. Ok. Hätte im Fall Talisco auch seinen Charme gehabt… Christine ist dann nachmittags nochmal los, um sich zu Hause (für Talisco) schick zu machen (oder so). Plötzlich stand der Tourbus von Talisco am Westtor des Schlosses und kam nicht durch, da das Tor zur Hälfte zu war. Das war meine Chance. Ich also hin, versucht, dem Tourmanager zu erklären, dass er doch bitte die Einfahrt über die Engesserstraße nehmen soll. Der hat aber trotz meines exzellenten Französisch, da sehr aufgeregt, nur spanisch verstanden und mich kurzerhand einfach in den Tourbus gesetzt. OH MEIN GOTT! AHHH… Judith umgeben von 5 geilen Typen in meinem Alter, die alle Franzosen sind (Judith liebt Franzosen) und auch noch musikalisch sind. Ich war im 7. Himmel. Der Nachmittag verlief hysterisch aufgeregt, Christine war wieder aufgetaucht. Doch da sie kein Französisch spricht, wurde ich zur Lieblingsansprechpartnerin für die französische Newcomerband. Vor dem Pavillon während des Konzerts wild getanzt. Danach die Band noch zu den Schlosslichtspielen entführt und von Jerôme eine CD geschenkt bekommen, die er (und Gautier, der Drummer) unterschrieben hat. Der Abend war der Hammer. Und noch nicht vorbei. Denn nach den Schlolis, die ja um 00 Uhr vorbei waren (da unter der Woche), bin ich mit meinen Kollegen auf den Pavillon gegangen, um dort zu campen und Sternschnuppen zu zählen. Schließlich war Sternschnuppennacht. Ich hab 12 Sternschnuppen gesehen. Und mir immer das gleiche gewünscht…

… Ich halte mich nach Dienstschluss am Pavillon auf, trinke mit den Kollegen ein Bierchen. Da kommt mein Mann vorbei, seine Eltern im Schlepptau. Zusammen bauen wir uns ein Wohnzimmer aus einer Picknickdecke und drei KA300-Bänken, die wir im Halbkreis aufstellen. Meine Schwiegermama hat Vesper dabei. Ich hole noch schnell einen Wein vom Schlemmerwäldchen. Da taucht plötzlich meine Schwester auf. Ach und da: meine beste Freundin mit ihrem Neuen. Schnell muss der Kreis vergrößert werden. Kein Problem. Auf der Außenbühne des Pavillon spielt eine Band. Es ist schon neun aber immernoch hell. Die Hitze legt sich nur langsam. Ich bin umgeben von meinen Liebsten und einfach nur glücklich.

… der Brief von einer unbekannten, älteren Dame, den sie mir nach einem stressigen Abend im Info-Container geschrieben hat, um mich zu motivieren und mir zu sagen, wie sehr sie mich und meine Arbeit bewundert. Das hat mein Herz für den Rest meines Lebens geöffnet! Danke!

… das Gefühl, dass immer jemand von den Kollegen da ist, wenn mal was nicht so läuft wie geplant.

… der brennende Pavillon (Anm. d. Red.: beim “Ausklang” natürlich)

… die Wasserschlauch-Attacken im Container-Dorf-Garten, wenn’s ohne Abkühlung einfach nicht mehr ging.

Dani

… als bereits 4 Stunden vor Resteticketverkaufsaktion für die Eröffnungsshow die ersten Leute ihren Klappstuhl am Infocontainer aufgeschlagen haben

… als wegen der Flüchtlingskrise zum Speeddating mit Flüchtlingsorganisationen statt der geplanten 80 600 Leute kamen

… ich hätte nie gedacht, dass man den Infocontainer in 1,5 Tagen fertig aufbauen und einrichten kann

Robert Fuge… als der selbsternannte „iranische Botschafter“ schreiend und fluchend im KA300 Laden stand

… als wir bei der Halbzeitparty singend und tanzend im Schlossgarten uns als KA300 Team gefeiert haben

… wenn die Leute im Infocontainer gefragt haben wo denn der Pavillon sei

 Kai

… als ich das erste Mal eine An-alle-KA300-Mitarbeiter-Rundmail mit dem Text „Liebes Team…“ erhalten habe (es sollte nicht die letzte sein…)

 Angela

Karls TramIn einem Sommer, wo ein Highlight das nächste gejagt hat, muss ich doch mein liebstes „Lowlight“ in Erinnerung rufen: die Störung in der Straßenbahn bei der Karls Tram. Am letzten, dritten Tag, einer erfolgreichen „Spielzeit“ im Zug hat sich unsere Truppe eine treue Schar von Followern erarbeitet, die den Waggon – aneinandergedrängt mit Handykamera im Anschlag – komplett dicht gemacht haben.

Wir fahren also los ab KA-Marktplatz in Richtung Durlach, und gleich nach der Haltestelle Kronenplatz passiert der Gau: die Strecke ist gesperrt aufgrund von Unfall, und keiner weiß, wann es weitergeht, umkehren nicht möglich. Unser exakt 13-minütiges Programm (abgestimmt auf die Streckendauer der geplanten Fahrt, und auch auf die Topographie unterwegs) muss wegen der Wartezeit bei geschlossenen Türen, konfrontiert mit einer erwartungsvollen Meute, gaaanz latent erweitert werden. Auf 40 Minuten.

Alles, aber auch wirklich Alles, was während der Proben unseres so-gut-wie-Impro-Theaters entstand, kam nun zum Einsatz. Auch, und vor allem die Dinge, die aus guten Gründen verworfen wurden.

Als wir also zum ersten, einzigen und letzten Mal den Markgrafen, von der Nothdurft gedrängt, ausprobieren lassen ob der in Türnähe montierte Papierkorb ein gar kommodes Pissoir sei, musste ich innerlich selber so lachen, dass es fast aus mir herausgeplatzt ist, und nur der Fächer vor dem Gesicht half, begleitet von einem empörten „Serenissimus, lassen Sie ab!“ worauf dann leider kam „Das tue ich ja!“. Woran man sieht: Übervorbereitung zahlt sich aus, sogar beim Improvisieren.

 Franziska

… als ich im SPIEGEL einen Bericht über den Kranführer des schwebenden Hauses am Marktplatz entdeckt habe

… als ich realisierte, dass sogar eine Zeitung aus Singapur über die Schlosslichtspiele berichtet hat. S-I-N-G-A-P-U-R!

… als ich am Tag nach der Eröffnung beim Blick auf unsere Facebook Seite aus allen Wolken gefallen bin: Das Bild mit den 32 Strahlen über Karlsruhe wurde unglaubliche 322 Mal geteilt und hatte 1.560 Likes :D

 

An welche Momente werdet ihr euch noch lange erinnern? Erzählt es uns – hier in den Kommentaren, auf Facebook oder Twitter. Wir sind gespannt auf eure Erlebnisse :-)

 

Wie ich unverhofft zu markgräflichen Ehren kam

Eine Zitterpartie in 4 Akten

Prolog

17. Juni 2015: ein kleines Flusspferd wird im Karlsruher Zoo geboren. Es wird fortan auf den Namen „Karl Wilhelm“ hören – oder auch nicht.

11. Juli 2015: Um diesem freudigen Ereignis eine staatstragende Wucht zu verleihen, hat sich Ihro Gnaden Karl III. Wilhelm entschlossen dem Bestiarium einen Besuch abzustatten. Die Audienz ist auf 14 Uhr angesetzt.

Und nun kommt’s…

1. Akt: Der Schock

12:38 Uhr: Die Meldung erreicht mich, Karl III. Wilhelm ist auf Grund eines Wegeunfalls verhindert, persönlich die Audienz bei seinem Namensvetter abzuhalten.

Hier sieht man ihn noch hoffnungsfroh zu Beginn der Fahrt. Der im Hintergrund so verdrießlich dreinschaut ist Ihro Gnaden Hofmarschall und Chauffeur.

 

Was tun? Der Zoo freut sich, die Bürger warten, Fotografen und TV hoffen auf stimmungsvolle Bilder. Absagen? Nie und nimmer. Die Show muss weiter gehen. Also ein Ersatz muss her. Keiner brüllt „Hier! Nimm mich!“. Also muss ich selber ran. Panik! „Wo ist das Kostüm? Wo die Perücke? Die Schuhe sind zu eng! Verdammt haben die einen hohen Absatz! Ich werde nie Schauspieler! Maske!“

13:30 Uhr: Fertig! Ab ins Auto! Musikus noch eingepackt. Und den lieben Dieter der als herrschaftlicher Jäger in Kostüm mir den Hofmarschall ersetzen soll. Schließlich braucht so ein Markgraf ein Gefolge.

14:00 Uhr: Herr Mai, ihr Auftritt!

2. Akt: Ein Auftritt mit weichen Knien

Zu sehen ist der kurze Augenblick bevor ich dank weicher Knie und hohen Absätzen mit dem linken Fuß umgeknickt bin. Aus Rücksicht auf mein Recht am eigenen Bild wurde der Anblick eines stolpernden Markgrafen aus der Bilddatenbank entfernt. Auch wenn ich verstehen kann, dass genau dieses Bild der schadenfrohe Leser viel lieber gesehen hätte. (Foto: Paul Needham)

 

3. Akt: Die Herausforderung

Wie bekommt man ein Gruppenfoto von Karl III. Wilhelm mit Karl Wilhelm dem Flusspferd-Baby?

Gemeint ist der kleine Kerl unten links (Foto: Paul Needham)

4. Akt: Der Plan und sein Misslingen

Wir locken Mutter und Kind mit lecker Futter erstmal ganz nah an den Innenzaun des Geheges und wenn Mutter vegetarisch abgelenkt ist, wird schnell ein Doppelportrait von den Karl Wilhelms geknipst. Also, los geht’s!

Erstmal elegant über den Außenzaun des Geheges gefloppt. Ok, an der Haltung muss ich noch arbeiten. (Foto: Paul Needham)

 

diese Banane muss… (Foto: Paul Needham)

 

…in dieses Maul (Foto: Paul Needham)

In den folgenden 10 Minuten flogen noch 2 Kohlköpfe, 1 Melone, 4 Äpfel (die guten vom Bodensee), 1 Ananas und ungezählte Bananen. Doch nichts konnte Mutter und Kind näher an den Zaun locken und schließlich erlahmte mein rechter Arm.

Wie auch das Interesse der beiden Dickhäuter.

(Foto: Paul Needham)

 

The End

1Es war ein heißer und intensiver Sommer. Wir haben ihn sehr geliebt, den Festivalsommer. Wir haben die Nächte im Schlossgarten verbracht, sehnsüchtig in sein Herz geschaut und seiner Melodie gelauscht. Kein Tag verging an dem wir den Pavillon nicht gesehen, keine Stunde in der wir nicht an ihn gedacht hätten. Und jetzt? Der Sommer ist vorbei, die Nächte kalt und wir müssen Abschied nehmen voneinander. So lieb wir ihn gewonnen haben, so schwer fällt jetzt das Ende.

IMG-20150927-WA0007Zum Glück nehmen wir viele kleine und große Erinnerungen mit, schöne und anstrengende Momente. Wir haben zusammen gelacht und auch mal geweint. Haben zum Ausklang nochmal alles gegeben, ein letztes Mal zusammen gefeiert.

IMG-20151006-WA0000Nur eine Woche später wurden alle Container im Schlossgarten ausgeräumt und abtransportiert. Banner, Ventilatoren und alles Nützliche für einen Festivalsommer in die Kaiserstraße 97 in unseren Laden gebracht.

 

„So isch worre“ – Erinnerungsstücke gibt es noch einmal im KA300 Laden. DSC_0598Der Ort, wo im August 2014 alles begann, hier sprang der Funke über, hier haben wir uns langsam verliebt. Für alle, die ein Stück Festivalsommer mit nach Hause nehmen wollen, öffnen wir noch einmal unsere Türen. Manches wird verschenkt und vieles stark reduziert verkauft, denn alles muss raus. Alle sind herzlich eingeladen, mit in den Überbleibseln zu wühlen und ihr ganz persönlichen Festivalsommer-Andenken zu ergattern.

Öffnungszeiten KA300 Laden:
Samstag 10:00 – 16:00 Uhr
Sonntag 13:00 – 18:00 UhrDSC_0596

“Zirkeltraining” on Tour (Folge 23) – 1. American Sports Club Badener Greifs e.V.

Der „1. American Sports Club Badener Greifs e.V.“ ist einer der ältesten American Football Vereine Deutschlands, der am 30. Juni 1982 noch vor der ersten deutschen Meisterschaft gegründet wurde. Die Badener Greifs sind damit Teil der deutschen Football Geschichte und Traditionen. Unter ihrem Spitznamen „The Big Red One“ spielten die Greifs in der ersten Bundesliga um den deutschen Titel mit. Sie wurden mehrfach Vizemeister und halten sich seit 1996 hervorragend in der Regionalliga Mitte. Im Jahr 2010 wurde die Meisterschaft in der Regionalliga und die Playoffs für sich entschieden und man trat in der Saison 2011 erneut in der GFL2 an, konnte den Klassenerhalt aber nicht erreichen. Seit 2012 spielen die Greifs wieder in der Regionalliga.

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Die Grundlage jeden erfolgreichen Sports bildet eine starke Jugendarbeit, weshalb die Badener Greifs die letzten Jahre ein System aus Trainern und Helfern aufgebaut haben. Mit Hilfe dieses Umfelds wird die sportliche Ausbildung für den American Football im Jugendbereich so gefördert, dass das Leistungsniveau konstant gesteigert werden kann. In den letzten Jahren haben die Badener Greifs Juniors erfolgreich in der Landesliga gespielt und sich dort behaupten können. Die Ziele für die kommenden Jahre sind weiterhin hoch gesteckt: Spezielle Förderung bei der sportlichen Entwicklung, der Ausrüstung, den Trainern und dem Trainingsgelände werden zu Erfolgen der Greifs Jugend führen.

Ein wichtiges Standbein für den 1. ASC Badener Greifs ist der Förderverein, der sich als Initiative am Sport interessierter Eltern gegründet hat. Dieser unterstützt den Hauptverein bei der Koordination und Durchführungen von Veranstaltungen wie z.B. bei den Spielen bzw. sportlichen Betätigungen der Aktiven. Wir freuen uns auf das Zirkeltraining und darauf euch bei uns am Standort begrüssen zu dürfen.

 

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Wenn du es zum Zirkeltraining nicht schaffst, dann kannst du uns am 03.10. von 14 – 16 Uhr beim Tryout (ASV Grünwettersbach, Heidenheimer Str. 32, 76228 Karlsruhe) besuchen.

“Zirkeltraining” on Tour (Folge 22) – Ski-Zunft Durlach e. V.

Sommerbiathlon – Wintersport beim Zirkeltraining?

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Die Skizunft Durlach wurde am 01.07.1940 gegründet und ist Mitglied im Ski-Verband Schwarzwald Nord und im Deutschen Skiverband. Die Zielsetzungen des Vereins beziehen sich in großem Umfang auf die sozialen Aspekte des Sports. Zudem erfahren die Vermittlung von Spaß und Freude am nordischen und alpinen Sport, sowie insgesamt die Bewegung in der Natur viel Augenmerk.
Die Geschäftsstelle des Vereins befindet sich in Durlach. Das Vereinsheim liegt auf 1036 m Höhe am Fuße des Hornisgrinde im Schwarzwald und bildet für die rund 350 Mitglieder den perfekten Ausgangsort für diverse Ski- und Wandertouren. Die Angebotspalette umfasst eine eigene Skischule, ein umfangreiches Programm für den Alpin- und Nordicbereich für die jeweilige Wintersaison, sowie ganzjährlich stattfindende Sportkurse wie Nordic Aktiv, Skigymnastik, oder auch Volleyball und Fußball.
Alle Angebote und weitere Informationen können im Internet unter www.skizunft-durlach.com eingesehen werden.

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Seit dem letzten Jahr veranstaltet die Skizunft Durlach einen Sommerbiathlon-Wettkampf / Nordic Laser Biathlon. An diesem Wochenende (29.-30.09.) fand am Oberwaldstadion der 2. Durlacher Sommerbiathlon statt. Hier konnten ungeübte einmal hineinschnuppern und sich ausprobieren und wettkampferprobte sich gegeneinander messen. Nach Aussage von Frau R.-M. Mantel wurden die anspruchsvoll gestalteten Strecken mit qualitativ hohen Leistungen absolviert. Das Feedback der insgesamt 35 Teilnehmer war sehr positiv, mit der oft bekundeten Hoffnung, dass dieses Event von Jahr zu Jahr wachsen möge.
Die Möglichkeit einmal in einen Sommerbiathlon hinein zu schnuppern, also auf Skating-Ski zu fahren und auf einer Laseranlage zu schießen, bietet die Skizunft Durlach beim Zirkeltraining an. Dabei wird es auch eine akustische Anlage für Menschen mit Seheinschränkung geben.
Dies wird ein tolles Mitmachangebot beim Zirkeltraining!

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“Zirkeltraining” on Tour (Folge 21) – Turnerschaft Durlach

Auch die Turnerschaft Durlach ist beim Zirkeltraining dabei!  Die TSD ist die sportliche Heimat von fast 1.400 Mitgliedern, die sich in zwölf Abteilungen betätigen. Die breite und vielfältige Palette der sportlichen Aktivitäten reicht von Basketball, Handball und Volleyball über Laufen, Tischtennis und Triathlon bis zu Judo, Gymnastik und Turnen. Der größte Verein der ehemaligen Markgrafenstadt baut auf eine lange und facettenreiche Geschichte auf, die bis zur Badischen Revolution zurückreicht. Doch die bereits im Jahre 1846 gegründete Turnerschaft pflegt keineswegs nur ihre traditionellen Werte, sondern ist auch bestens für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet.

Die TSD setzt zum einen auf sportlicheBeachvolleyball_Gustai/Pixelgrün Leistungen vor allem in ihren ballspielenden Abteilungen, gibt aber auch jedem Platz, der sich in den Sport in der Gemeinschaft einbringen will und übernimmt vor allem auf zahlreicen Feldern gesellschaftliche Verantwortung. Dies zeigt sich im hohen Stellenwert der Jugendarbeit, in vielfältigen Angeboten für Senioren oder in unterschiedlichen wettbewerbsfreien Kursen auch für Nichtmitglieder. Vor allem aber hat sich die TSD in Sachen Inklusion von Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung weit über Karlsruhe hinaus einen Namen gemacht. Sportlerinnen und Sportler mit Handicap sind seit einigen Jahren mitten im Vereinsleben dabei, treiben Sport in Handball, Judo und Tischennis. Und mit dem jährlichen Turmberglauf und dem bundesweiten inklusiven Handballturnier “Heimspiel” bereichert die TSD regelmäßig den überregionalen Sportkalender.

Die Turnerschaft Durlach wird am Zirkeltraining, bzw. im Schlossgarten mit mehreren Abteilungen präsent sein. Auf der Bühne treten die „Twenty up´s“ auf und präsentieren 2 Tänze. Diese Tanzgruppe der Turnerschaft Durlach tanzt teilweise bereits schon über 30 Jahre zusammen. Die Gruppe besteht aus ca. 15 Tänzerinnen im Alter zwischen 20 bis 50 Jahren. Im Vordergrund steht der Spass am Tanzen und dies kann man bei den Auftritten auch sehen. Das sportliche Highlight der Tanzgruppe sind die Auftritte bei der Turngala im Staatstheater. Ebenso wird unsere JUDO-Abteilung im Pavillon auftreten.

Die Durlach Mattenfeger sind eine integrative Judo-Sportgruppe der TSD, die ihre Freude und Präzision am Judo-Kampfsport beim Zirkeltraining präsentieren möchte. Die 20 aktiven Sportler werden nach dem Aufwärmtraining  Fallübungen, Wurfpraktiken und eine Kata präsentieren.judo_integrativ_ts_durlach_pixelgruen_gustai

Das Highlight der Mattenfeger ist die Teilnahme an den Baden Württembergische Landesmeisterschaften im Judo für Geistigbehinderte, sowie die Teilnahme an den nationalen Sommerspiele von Special Olympics Deutschland.

Schließlich veranstaltet die Turnerschaft auch noch eine Mitmachaktion für Durlacher und Auer Bürger- den Geburtstagslauf von Schloss zu Schloss. Hierbei handelt es sich um eine Strecke von ca. 8km welche gelaufen oder gewalkt werden kann; und zwar ohne Zeitnahme, sondern mit Spaß. Die Turnerschaft hat daraus eine Veranstaltung entwickelt, welche auch Kulturvereine am Start und an der Strecke mit einbindet. Es ist mit Hilfe einiger Sponsoren auch gelungen, dass die ersten 300 Läufer alle in kostenlosen badischen(Durlacher) SchÖrts laufen; also eine gelb-rot-gelbe Inszenierung, welche sportlich im Karlsruher Schlossgarten, und wie es sich für einen Geburtstag gehört, mit einer Geschenkübergabe an das Geburtstagskind (in Person von Herrn Oberbürgermeister Dr. Mentrup) auf der Pavillonbühne endet.

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Bilderquelle : Gustai/Pixelgrün

“Zirkeltraining” on Tour (Folge 20) – Kraftsportverein Durlach-

1. Kraftsportverein Durlach 1896 e.V.

Es geht noch mehr. Es geht immer weiter. Es hört nie auf. Schnelligkeit, Beweglichkeit, aber auch mentale Stärke sind Eigenschaften, die beim Gewichtheben unabdingbar sind.

P1060127Der KSV Durlach besteht seit 1896 und hat momentan 300 Mitglieder. Davon sind ca. 25 aktive Gewichtheber und 30 aktive Freizeitsportler. Die 1. Mannschaft des Vereins hebt in der 1. Bundesliga mit und hat vergangenes Jahr den 4. Platz in Deutschland belegt.

Das Gewichtheben ist mittlerweile auch für viele andere Sportarten wichtig geworden und so kommen immer mehr Sportler aus unterschiedlichen Bereichen, um Kraft aufzubauen und sich fit zu halten. Der trainingsintensive Sport kann ab 9 Jahren bis in das hohe Alter betrieben werden. Vom blutigen Anfänger bis hinzu erfahrenen Gewichthebern – beim KSV ist jeder willkommen.

Neben Vorführrungen der 1. Mannschaft des Vereins wird es beim Zirkeltraining am 13. September auch die Möglichkeit geben, dass jeder Besucher einmal selbst Gewichte heben kann!

Danke an Thomas Schweizer (Trainer des KSV Durlach) für das interessante und kraftvolle Probetraining!

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Nathalie & Rebecca

Dieser Beitrag stammt aus der Reihe “Zirkeltraing on Tour”. Wir besuchen jede Woche einen anderen Karlsruher Sportverein und testen schon einmal die Sportarten, die man beim Zirkeltraining am 13. September rund ums Schloss kostenlos ausprobieren kann.

“Zirkeltraining” on Tour (Folge 19) – Der Behinderten- und Freizeitsport e.V.

Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam die Möglichkeit zu geben sich sportlich zu betätigen und die wohltuenden Effekte von Bewegung für Körper und Geist zu vermitteln. Die Bestätigung der eigenen Leistungsfähigkeit und das Nehmen einer Auszeit vom Alltag, sowie der Austausch und die Geselligkeit mit Gleichgesinnten, soll den Menschen mit Behinderung ein positives Lebensgefühl geben und das Selbstbewusstsein stärken.

 

Der BFS e.V. besteht seit 1950 und ist Mitglied im Deutschen Behinderten-Sportverband. Die Räumlichkeiten wie das Vereinsheim befinden sich in der Ettlinger Allee 5, aber die verschiedenen Sportangebote sind an unterschiedlichen Standorten in Karlsruhe verteilt. Insgesamt teilen sich die ca. 180 Mitglieder in mittlerweile 11 Abteilungen des Breitensports auf. Von Flugball, über Kegeln, bis hin zu Wandern. In der Abteilung Sitzball wird zudem auch am Wettkampfbetrieb teilgenommen. Von jung bis alt und von klein bis groß, für jeden ist etwas dabei. Vorbeikommen, schnuppern und ausprobieren! Ihr seid herzlich willkommen!

Der Besuch beim BFS e.V. war sehr gelungen und hat einen schönen Eindruck des Vereinssport von Menschen mit Behinderung hinterlassen. Das Sporttreiben dort überraschte durch eine sehr herzliche Art und Weise im Umgang miteinander, bei dem das gemeinschaftliche Erlebnis im Vordergrund steht. Das regelmäßig freitags stattfindende Treffen der Boccia-Gruppe, bei welcher auch Ich „schnuppern“ durfte, vermittelt alles was man rund um dieses Spiel wissen muss und hat einen sehr reizvollen Charakter. Die Vorstellung des Vereins und des Spiels Boccia beim Zirkeltraining wird eine schöne und interessante Erfahrung für die Teilnehmer.

Michael beim BouleAlle weiteren wissenswerten Informationen können im Internet und www.bfs-karlsruhe.de oder natürlich im persönlichen Gespräch eingeholt werden.

Michael Schumann

Dieser Beitrag stammt aus der Reihe “Zirkeltraing on Tour”. Wir besuchen jede Woche einen anderen Karlsruher Sportverein und testen schon einmal die Sportarten, die man beim Zirkeltraining am 13. September rund ums Schloss kostenlos ausprobieren kann.

“Zirkeltraining” on Tour (Folge 18) – Frühsport im Pavillon-

Frühsport im Pavillon

Egal ob jung oder alt- beim Frühsport am Pavillon ist Jeder herzlich willkommen. Von Aerobic über Tai- Chi bis hin zur Wirbelsäulengymnastik, das Sportangebot ist breitgefächert. Die sportbegeisterten TeilnehmerInnen können spontan vorbeikommen, ohne Voranmeldung, sollten jedoch je nach Sportangebot passende Sportkleidung sowie eine Matte dabei haben!

Für Euch haben wir freitagmorgens Aerobic gemeinsam mit den Volunteers Bärbel und Uschi getestet.

Wir waren sehr überrascht, wie sehr wir aus der Puste kamen. Doch niemand muss sich verstecken, jeder macht sein eigenes Tempo. Ein paar Eindrücke seht ihr unten.

Es hat uns sehr viel Spaß bereitet und wir werden uns beim Frühsport wiedersehen!

Wir bedanken uns herzlich bei unserem Fotografen Marcus, sowie unseren beiden rüstigen Volunteers Bärbel und Uschi.

Wer auch Lust bekommen hat findet das Frühsport-Programm  hier:

http://ka300.de/pavillon/programm/fruehsport/

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Nathalie & Rebecca

Dieser Beitrag stammt aus der Reihe “Zirkeltraing on Tour”. Wir besuchen jede Woche einen anderen Karlsruher Sportverein und testen schon einmal die Sportarten, die man beim Zirkeltraining am 13. September rund ums Schloss kostenlos ausprobieren kann.

 

“Zirkeltraining” on Tour (Folge 17) – Taucherclub Muräne-

Taucherclub Muräne 1968 Karlsruhe e.V.

Schwerelosigkeit. Ruhe. Eine andere Welt. P1060097

Wer das erleben möchte sollte einmal abtauchen,in die Welt des Taucherclubs Muräne aus Karlsruhe!

Zusammen mit unserem Werbekind Linus haben wir den Verein besucht und ein außergewöhnliches, interessantes und unvergessliches „Schnuppertauchen“ erleben dürfen.

Als zweiter Tauchclub in Karlsruhe existiert der TCM seit 1968. Der sehr familiär geprägte Verein hat 140 Mitglieder. Hierbei ist jede Altersklasse vertreten – von den ganz Kleinen, die im Schwimmbad schnorcheln, bis hin zu den Erwachsenen, die oft schon erfahrene Taucher sind.

P1060084Der Verein bietet sowohl Tauchkurse für Anfänger als auch Weiterbildungen in Sachen Tauchpraxis für seine Clubmitglieder an. Das Tauchen im Freigewässer mit Gerät ist dann mit 14 Jahren möglich. In der Ausbildung werden die nötigen Kenntnisse in Physik, Technik und Medizin vermittelt. Die regelmäßige tauchsportärztliche Untersuchung ist obligatorisch.

Neben Training im Schwimmbad und Tauchgängen in heimischen Baggerseen ist der Verein auch aktiv in Sachen Unterwasserrugby und spielt erfolgreich in der 1. Bundesliga.

Für den TCM spielt die Unterwasserwelt, bevorzugt in Gewässern der nahen Umgebung, eine große Rolle. Sowohl die Pflanzenwelt, als auch die unterschiedlichsten Fischarten bieten den Tauchern immer wieder eine gute Möglichkeit Untersuchungen durchzuführen, um die Gewässer zu schützen.

P1060103Beim Zirkeltraining am 13. September bietet der Verein einen Überblick über die Unterwasserwelt der heimischen Seen – von fleischfressenden Pflanzen über kleine Garnelen bis hinzu Quallen. Biologie und Wissenschaft– etwas für Klein und Groß!

Danke an unseren begeisterten Linus, an Klaus Kuhn (1. Vorsitzender des Vereins) und Tauchlehrer Friedrich für diese tolle Erfahrung und das außergewöhnliche Probetraining!

 

Mehr Informationen hier: www.tc-muraene.de

 

Nathalie & Rebecca

Dieser Beitrag stammt aus der Reihe “Zirkeltraing on Tour”. Wir besuchen jede Woche einen anderen Karlsruher Sportverein und testen schon einmal die Sportarten, die man beim Zirkeltraining am 13. September rund ums Schloss kostenlos ausprobieren kann.

 

 

 

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